Folgender Text steht in der Urkunde:
Hiermit stiften die Mitglieder der onart /ig
Markus Feuerstack und Marianne Tralau
das
onart Stipendium
für Konsequente Kunst in Leben und Werk
Das Stipendium wird unregelmässig bei Bedarf an Menschen verliehen, die eigenständig ohne äussere Beeinflussung ihr Leben oder ihre Werke künstlerisch entwickeln. Im Sinne der Interessengemeinschaft onart ist es wesentlich, dass kommerzielle Ausrichtung oder Interesse an der Wirkung für andere ausgeschlossen werden können.
„Onanistische Kunst“ bemüht sich, die Werke ausschließlich nach den originären Interessen des Schöpfers zu entwickeln und distanziert sich ausdrücklich von jeder Wirkung die Rücksicht auf Publikum oder Verkauf etc. nimmt.
Die Stipendiaten werden in diesem Sinne entweder für ihre Lebensführung oder für Werke ausgezeichnet. Sie sind damit im Sinne des Stiftungsrates Künstler.
Das Stipendium umfasst:
eine Urkunde
Verleihung der Urkunde und des Stipendiums
das Recht sich als Mitglied der onart /ig zu bezeichnen (zB. Als Namenszusatz)
ein Arbeitsessen
Aufnahme in den Stiftungsrat (der nächste Stipendium vergibt)
Der Stipendiat verpflichtet sich, das Stipendium in seiner Vita (Lebenslauf etc. zu erwähnen)
Der Stiftungsrat entscheidet im Konsens.
21.01.2010 Eckernförde
Unterschrift Markus Feuerstack, Marianne Tralau

2 Kommentare:
Wenn ich für den Kunstspiesserpreis baden gehe um Kanalflaschen zu fischen, um wiederrum den Kunstpreis zu finanzieren dann ist das von einer homöopathischen Kommerzialität.
Ist eine Begriffsforschung darüber onart/ig oder unonartig?
http://www.youtube.com/watch?v=Pp2O0SC8ceA&feature=channel
Dann ihr lieben onartigen Stifter übernehme ich wie ihr wisst, den großen Riesenkonzern ...
und versuche das jetzt mit allen Mitteln. Sogar auf diesem Blogg und eben auch auf Youtube...
http://www.youtube.com/watch?v=gbgocyAiy5g&feature=related
Leider bin ich hoffnungslos perikapitalitisch und GELDDURCHKUNST bedürftig.
oder gilt auch: KUNSTDURCHGELD...
Gruß von Ruppe
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