HDR Fotos von bewegten Menschen sind mein derzeitiges Thema. "Geht nicht" ist die sofortige Antwort aller Kollegen, die mit dieser Technik Erfahrung haben. Da ich mit der Fotographie längst nicht mehr sichtbare Zustände abbilden will, sondern mich den "inneren Geschehen" nähern möchte, schliesse ich mich diesem Urteil nicht leichtfertig an.
Über Eurythmie soll Rudolf Steiner gesagt haben, sie sei nicht zu photographieren. Diese ist eine der leichtfertig kolportierten Aussagen, über die keiner die Quelle kennt, aber die immer wieder gerne wiederholt werden.
Eurythmie künstlerisch (weiter) aufzuarbeiten ist auf jeden Fall ein komisches Unterfangen: Das Gedicht (die Musik) ist der Ausgangspunkt, der künstlerisch eurythmisch bearbeitet wird. Diese Interpretation wiederum mit dem Mitteln der Kunst weiterzuarbeiten, und somit das Ausgangswerk (ohne dieses) sichtbar, sichbar zu machen, darf als fragwürdig bezeichnet werden. Aber auch spannend, wie ich finde.
Leider ist der grosse Meister nicht mehr befragbar, da es aber nicht seinen Wesen entsprach Denkblockaden zu setzen, sollte auch auf dieser Ebene Eurythmie ernst genommen werden.
Die Foto sind während einer Probe von Schüler der 12. Klasse der Waldorfschule entstanden, bei der ich dankenswerter Weise dabei sein durfte. Unter weniger idealen Bedingungen: Kaum gestaltete Bühne, viel (zuviel) farbiges Licht ohne hohe Lichtwerte, die Kamera statisch auf dem Stativ wurde nur per Fernauslöser bedient (höchste Asawerte) .
Gerne würde ich an diesem Thema intensiver arbeiten und nach einem auch photografisch idealeren Lichtraum mit Bewegung streben. Wer hierbei auf einer der vielen Ebenen mitarbeiten will, ist mir willkommen.
Kamera Pentax 20k, HDR Reihenaufnahmen a 3 Fotos.

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