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Samstag, 23. April 2011

Eckernförde hat Schlagsaite

Fünf junge Kerle stehen auf der Bühne und klampfen, singen, fiedeln. Und der ehrwürdige Raum der Siegfriedwerft tobt und tanzt, wippt mit und alles swingt. Die Fünf nennen sich Schlagsaite, kommen aus Köln und sind bis oben hin mit melodischen Liedern, witzigen Texten und fröhlichen ansteckenden Melodien gefüllt, die sie grosszügig und gutgelaunt über ihr Publikum ausgiessen. Folk- Chanson- und Liedermacherformation, so nennen sie ihren genialen Stilmix, der in die Beine geht ohne den Kopf zu vernachlässigen. Viele eigene Texte, oder auch Vertonungen von den kritischen Nachkriegspoeten wie Erich Kästner, Ringelnatz und Borchert sorgen für Substanz, dazu Melodien und Rhythmen die vom Folk ausgehend, keine Näherungsängste mit anderen berührenden Musikrichtungen haben. Neben der deutschen sind auch weitere Sprachen zu hören, selbst russisch kommt hitverdächtig flott rüber. Ohne Pause und ohne Noten wird in alter Waldecktradition stehend musiziert und gesungen, mit witzigen und spontanen Ansagen. 
Per Publikumsakklamation wurde die 18jährige Svenja Funke zur besten Tänzerin gekürt und bekam die neue CD "und was kommt nun" von Schlagsaite geschenkt. Sichtlich glücklich tanzte die Schülerin danach noch ausgelassener.

Die Musiker touren derzeit durch Norddeutschland, haben bereits erfolgreiche Auftritte in Hamburg, Kappeln und Flensburg (mit dem Eckernförder Duo Caldera) absolviert, bevor sie in Eckernförde zeigen konnten, dass sie nicht nur junge Leute zu begeistern vermögen. 

 

Spontan holten die Band die hafenmusic Organisatorin Sigi Siemsen auf die Bühne, zusammen wurde eine besonders fetzige Version von "bei mir biste Scheen" gesungen und gespielt. Nachvollziehbar auch das Gefühl. das in dem Song "Berlin 24/7" zum Ausdruck kommt: Von der kleineren Stadt in die grosse Hauptstadt gekommen und äusserst irritiert: Wann soll man gehen, wenn die Kneipe rund um die Uhr geöffnet ist?





 

Die Mischung aus zwei Gitarren, e-Klavier, Geige, Kontrabass und Akkordeon und dem Gesang aller Bandmitglieder ist ein Erfolgsrezept, dass sich hinter den 17 Hippies nicht zu verstecken braucht.

Für Eckernförde bleibt nach diesem sehr lebendigen und erlebnisreichen Konzert nur die Frage: Gibt es hier eine grössere Bühne um ein zahlreicheres und alle Altersstufen umfassendes Publikum zu begeistern? Vielleicht ein Tipp für die grossen Hafenveranstaltungen im Eckernförder Sommer? (fst)

 

"Gaststar" Sigie Siemsen

Daniel Hermes:Gesang, Gitarre;(hinten:) Dimitrie Miron:Geige; Simeon Miron:Kontrabass; Markus Breuer:Gesang, Gitarre; Markus Giesler:Akkordeon

Samstag, 24. April 2010

EZ: Offenes Haus fetzt in voller Werft

Offenes Haus fetzt in voller Werft

Folk Baltica, das nordische Musikfestival starte dieses Jahr in Eckernförde mit einem fetzigen Konzert in der fast übervollen Siegfriedswerft. Fribo (norwegisch für „offenes Haus“), eine Fusion-Folk-Gruppe verbindet mit ihrer klangvollen melodischen bis sehr fetzigen Musik die Kulturen Schottlands und Sandinaviens. Im Mittelpunkt der Gruppe agiert die Sängerin und (Oberton-) Flötistin Anne Sofie Linge Valdal aus Westnorwegen, die jugendlich mit starker Stimme genauso zartfühlend agieren kann, wie sie mit hohen Tönen spielend den Raum füllt. Ebenfalls singend spielt der Gitarrist Ewan MacPherson auch Maultrommel. Er stammt aus Schottland und bringt den keltischen Einschlag mit seiner uralten Folktradition in die Gruppe. Aus Schweden stammt der Percussionist Magnus Lundmark, der dem Sound die differenziellen Spannungen verleiht. Für das Eckernförder Konzert ersetze Lauren MacColl die Geigerin Sarah-Jane Summers. 

Fribo wurde ein Opfer der metallischen Vulkan Wolken: Die Anreise der Gruppe aus Schottland mit Auto und Fähren gestaltete sich mühsam, zumal nur eine Fahrerin für die ganze Strecke zur Verfügung stand. Von Müdigkeit war aber in der Siegfried Werft nichts zu bemerken. Ihre bemerkenswerte Mischung aus schottischen Traditonals, skandinavischen Tanzmelodien und gälischer Mouthmusic arbeite die gemeinsame Grundlage der europäischen Folkmusik bestens heraus. 

Egal ob Tanzmelodien, die den eng sitzenden Zuhörern die Beine zucken liessen, oder unterhaltsame Balladen, die von wunderlichen Begebenheiten und Geschichten erzählten – stets war ein musikalischer Zusammenklang zu erleben, der nicht nur erfrischend und unterhaltsam war, sondern auch musikalisch mitreissend. Die 2003 gegründete Gruppe wird in den nächsten tagen noch auf weiteren Folkbaltica Spielstätten zu erleben sein (www.folkbaltica.de). In Eckernförde hat das Festival noch einen weiteren Höhepunkt zu verzeichnen: In der Galerie nemo des angesehenen internationalen Kurators Norbert Weber wird am Sonnabend, 24. April ab 17 Uhr, zeigt Evelina Deicmane unter dem Titel „Season Sorrow“ eine klangliche
Rauminstallation. Die Arbeit der Künstlerin war 2009 in dem von Weber kuratierten Pavillon Lettlands auf der Biennale in Venedigzu sehen und kann nun kostenlos in Eckernförde bis 11. Juni begutachtet werden. Am Abend um um 19 Uhr wird im Kommunalen Kino im HAUS an der Reeperbahn 28 der NDR-Naturfilm „Lettland – Wildnis zwischen Riga und Russland“ gezeigt. (fst)



Dienstag, 7. Oktober 2008

Liederjan eröffnete die neunte hafenmusic Saison.


Hafenmusic mit moderner Tradition Liederjan eröffnete die neunte hafenmusic Saison.

33 Jahre gibt es sie schon. Und was als musikalisches Traditionsunternehmen anmutet stellt sich während eines quicklebendigen Konzerts als Zeitgeistüberlebensstrategie mit modernsten musikalischen und textlichen Kleinkunstwerken vor. Die Gruppe Liederjan einst vom irischen Folk zu deutschen Texten und Folk gewandelt, spielt ein Menschenalter lang schon raffinierte musikalische Entertainments mit frechen, stets aktuellen Texten. Hanne Balzer aus Bremen, Jörg Ermisch aus Hamburg und Klaus Irmscher aus Möln bilden ein Trio das sich niemals in die Strudel wandelnder Unterhaltungskategorien einordnen lies. Aber Commedian, Folk, Kabarett und Volkslied – alles wird auf ganz eigene Art aufbereitet und begeisterte das sehr zahlreiche Publikum in der Eckernförder Siegfried Werft. Bereits eine halbe Stunde vor dem Konzertbeginn am Freitag war der kleine stimmungsvolle Raum rammelvoll. Als Punkt acht die musikalischen Gladiatoren einzogen und ganze zwei Stunden lang viel Witz, spontanen und situationsbezogen Humor und eine sich immer wandelnde Musikalität präsentierten, ergab dies einen gelungenen Auftakt für die anstehende neunte hafenmusic Saison. Kleine Geschichten erzählen viele der Lieder, so von den alten Herren, der dank Navigerät leider nur noch zu spät kommt oder witzige Trinklieder die an eine durchgehende Folktradition anschließen. Praktisch jedes Lied, jede Geschichte ist anders instrumentiert, jeder der Musiker beherrscht augenscheinlich eine Vielzahl sehr verschiedener Instrumente. Ob es plattdeutsche Lieder oder Geschichten im sächsischen Dialekt sind, ob von dem Kurschattenkabinett berichtet wird oder aktuell von der Bankenkrise: die musikalische Begleitung ist schwungvoll und fetzig.
Zum mitsingen und auch tanzen laden die Lieder ein, wenn nicht die Lust zum Zuhören und herzhaft Lachen oder Schmunzelnd dem entgegenstände. Rund zwanzig Platten, Cds und Dvds hat die Gruppe inzwischen publiziert, bei dem in Liedermacherkreisen sehr angesehenen Label „pläne“. Viele der Konzertgäste sind mit den frechen und aktuellen Liedern von Liederjan groß geworden, geleitet von der Pubertät und über das Erwachsensein bis zu den ersten grauen Haaren. Das Repertoire der Gruppe ist so umfassend, das für praktisch jede Zielgruppe etwas Passendes dabei ist. Und das ist auch der einzige Wermutstropfen des gelungenen Abends: Das die jüngere Generation nicht erreicht wurde, sollte vielleicht mit einem baldigen Konzert im „Das Haus“ nachgeholt werden. Denn dieser zeitlose Folk ist einfach für alle passend. (fst)

Sonntag, 5. Oktober 2008

Hafenmusic mit moderner Tradition


Liederjan eröffnete die neunte hafenmusic Saison.


33 Jahre gibt es sie schon. Und was als musikalisches Traditionsunternehmen anmutet stellt sich während eines quicklebendigen Konzerts als Zeitgeistüberlebensstrategie mit modernsten musikalischen und textlichen Kleinkunstwerken vor. Die Gruppe Liederjan einst vom irischen Folk zu deutschen Texten und Folk gewandelt, spielt ein Menschenalter lang schon raffinierte musikalische Entertainments mit frechen, stets aktuellen Texten. Hanne Balzer aus Bremen, Jörg Ermisch aus Hamburg und Klaus Irmscher aus Möln bilden ein Trio das sich niemals in die Strudel wandelnder Unterhaltungskategorien einordnen lies. Aber Commedian, Folk, Kabarett und Volkslied – alles wird auf ganz eigene Art aufbereitet und begeisterte das sehr zahlreiche Publikum in der Eckernförder Siegfried Werft. Bereits eine halbe Stunde vor dem Konzertbeginn am Freitag war der kleine stimmungsvolle Raum rammelvoll. Als Punkt acht die musikalischen Gladiatoren einzogen und ganze zwei Stunden lang viel Witz, spontanen und situationsbezogen Humor und eine sich immer wandelnde Musikalität präsentierten, ergab dies einen gelungenen Auftakt für die anstehende neunte hafenmusic Saison. Kleine Geschichten erzählen viele der Lieder, so von den alten Herren, der dank Navigerät leider nur noch zu spät kommt oder witzige Trinklieder die an eine durchgehende Folktradition anschließen. Praktisch jedes Lied, jede Geschichte ist anders instrumentalisiert, jeder der Musiker beherrscht augenscheinlich eine Vielzahl sehr verschiedener Instrumente. Ob es plattdeutsche Lieder oder Geschichten im sächsischen Dialekt sind, ob von dem Kurschattenkabinett berichtet wird oder aktuell von der Bankenkrise: die musikalische Begleitung ist schwungvoll und fetzig. Zum mitsingen und auch tanzen laden die Lieder ein, wenn nicht die Lust zum Zuhören und herzhaft Lachen oder Schmunzelnd dem entgegenstände. Rund zwanzig Platten, Cds und Dvds hat die Gruppe inzwischen publiziert, bei dem in Liedermacherkreisen sehr angesehenen Label „pläne“. Viele der Konzertgäste sind mit den frechen und aktuellen Liedern von Liederjan groß geworden, geleitet von der Pubertät und über das Erwachsensein bis zu den ersten grauen Haaren. Das Repertoire der Gruppe ist so umfassend, das für praktisch jede Zielgruppe etwas Passendes dabei ist. Und das ist auch der einzige Wermutstropfen des gelungenen Abends: Das die jüngere Generation nicht erreicht wurde, sollte vielleicht mit einem baldigen Konzert im „Das Haus“ nachgeholt werden. Denn dieser zeitlose Folk ist einfach für alle passend. (fst)

Sonntag, 3. Februar 2008

EZ: Lokal Star in übervoller Werft

Lokal Star in übervoller Werft

Hafenmusiker begeisterte mit großem Gastspiel
Eckernförde 3.2.2008

Das die Eckernförder Hafenmusic gekonnte Glanzlichter zu setzen vermag hat sie in ihrer langen Geschichte schon vielfach bewiesen. Dass aber auch einheimische Stars die Siegfriedwerft bis auf den allerletzten Stehplatz zu füllen vermögen, konnte Kay Kankowski und seine rundum musikalische Band am Freitag eindrucksvoll beweisen. Bisher trat Kay Kankowski eher zurückhaltend als gekonnter Organisator bei der Hafenmusic und bei den Muckemachern und als geduldiger Gitarrenlehrer in Erscheinung. Offensichtlicher seine Arbeit als Musikalienhändler, und Stimmführer in vielen Bands. Mit der Band „Tosse“ gelang es Kankowski bereits Preise einheimsen, aber auch bei den Formationen „Die Gutmenschen“ (deutscher Folk), „Aver Liekers“ (eigene Musik zu Hein Hoop Texten), „Hans Dans“ (deutscher Folk“ und unzähligen anderen Bands und Musikprojekten erarbeitete er sich eine stetig steigende Beliebtheit. Während Kankowskis Band „Streetlife“ einfach nur gute und tanzbare Unterhaltung für jegliche Festivität produziert, zeigte der Allrounder mit „Kay Kankowski und Band“ eine geniale Zusammenschau. Unter dem Titel „Lieblingslieder“ brachte der Gittarist mit der markanten aber sehr wandlungsfähigen Stimme das Publikum zum kochen. Hauptsächlich Titel in deutscher Sprache, mit deutlichen skandinavischen Ergänzungen begeisterten das nicht nur einheimische Publikum. Fans des Musikers waren schon stundenlang vorher angereist um einen der begehrten Tische zu ergattern. Sogar aus Mecklenburg-Vorpommern waren die Besucher in die Ostseestadt gekommen.
Das ein besonderer und Szenererfahrener Musikmensch wie Kay Kankowski für seine Band erlesene Mitspieler präsentieren kann, dürfte selbstverständlich sein. So begleiteten und ergänzten ihn seine alten und bewährten Bandgefährten und Freunde Eric Siemens (Percussion und Gesang) und Michael Biermann (Gitarre und Gesang) selbstverständlich auch hier. Dem Publikum bereits vertraut sind auch der besonders in gehobenen Jazzformationen heimische Bassist Harry Kretzschmar, der seinem Kontrabass lebendige und immer wieder erstaunliche Töne entlocken vermochte und Achim Prigge, ein einfühlsamer Folkmusiker der mit dem Akkordeon und Flöten ungemein stimmungsvolle Begeleitung und Solis in den Raum zu zaubern vermag. In Eckernförde noch wenig bekannt sein dürfte der quicklebendige Schlagzeuger Markus Zell. Der Kieler ist bereits mit vielen Bands aufgetreten und arbeitet als Schlagzeuglehrer.
Erstaunlich ist es das es gelang die ca. 140 Zuhörer mit weitgehend deutschen Liedern und ausgesprochen gehaltvollen Texte zu begeistern. Musikalische Interpretationen von internationalen Musikstücken von Pat Metheny und Bob Dylon standen Lieder von Rio Reiser, Manfred Maurenbrecher, Achim Prigge und Udo Lindenberg zur Seite. Aber einen wohlverdienten Schwerpunkt bildeten die Kompositionen und Texte von Kay Kankowski deren unterhaltsame Nachdenklichkeit in überaus ansprechende Melodien verpackt sind. Das zahlreiche Publikum das sich aus allen Alterschichten zusammensetzte begeisterte diese Mischung so sehr, dass es drei Zugaben erzwang und das zweistündige Konzert sicher gerne noch fortgesetzt hätte. Eifrige Fans können dafür am 20 Februar nach Mönkeberg fahren, dort gastieren dann Kay Kankowski und Band im Gemeindezentrum . (Markus Feuerstack)




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Samstag, 2. Juni 2007

EZ Liedermacher mit Hafenweitblick

Liedermacher mit Hafenweitblick
Eckernförde

Eckernförde als Tagungsort? Nicht nur das, die AG Lied innerhalb von Profolk e.V. musizierte sich in Besprechungslaune.Liedermachertreffen in der Siegfriedwerft. Jährlich trifft sich die Interessensvertretung der deutschen Liedermacher in einer anderen Stadt um ihre Angelegenheiten zu regeln. Damit das nicht nur staubtrocken abläuft, melden sich die Musiker mit ihren sinnhaltigen Liedern bei der Bevölkerung lautstark an. So durfte Sven Wlassack als kultureller Vertreter der Stadt Paul Bartsch aus Halle an der Saale, Dorle und Florian Schausbreitner aus Trier, Stefan Körbel aus Berlin und die Lokalmatadire „Tosse“ in der Siegfriedwerft begrüßen. Die Musiker, die aus der langen Tradition der fahrenden Sänger die besondere Variante der Liedermacher vertreten, zauberten schon nach kurzer zeit einen hauch „Burg Waldeck“ Atmosphäre an den Eckernförde Hafen. Traditionell besingen Liedermacher ihre Situation, das Umfeld und die leidige Politik mit eigenen Liedern meist zur Klampfe. Aber auch seit dem großen Liedermacherfestival ist die Zeit nicht stehen geblieben. Musikalisch haben die Liedermacher aufgeholt, inzwischen ist Bandbegleitung fast Standard und musikalische hatten alle Akteure weit mehr als wenige Griffe auf der Gitarre zu bieten. So traten Dorle und Florian als Duo auf, bei dem Florian seine Frau (Gesang und Gitarre) mit dem Bass musikalisch unterstützte. Die bekannte Lokalband Tosse spielt sogar mit den drei musikalischen Schwergewichten Kay Kankowski (Gesang, Gitarre, Musik, Text), Michael Biermann (Gesang, Gitarre, Klavier) und Eric Siemens (Gesang, Percussion, Schlagzeug) als Stammbesetzung. Allen vertretenen Sängerinnen und Sängern an diesem sowohl unterhaltsamen als auch besinnlichen Abend ist der textliche Sinngehalt ihrer Lieder eigen. Ob die stets deutschen texte von Erlebnissen aus der Jugendzeit, vom heimatlichen Umfeld oder schlicht von der großen Liebe erzählten – immer waren die Worte ausgesucht und sprachlich anspruchsvoll und luden zum zuhören und verstehen ein. Natürlich fehlten weder Spott, Satire noch Humor, so das das meist aus reiferen Besucher bestehende Publikum viel Anregendes mitnehmen konnte. Auch wenn die Liedermacher eher mit leiseren und kritischeren Tönen weit weg vom Mainstream daherkommen: Die Tradition der Fahrenden Spielleute aus uralter Vergangenheit hat eine sehr lebendige und zeitgemäße Zukunft noch vor sich. (fst)
Profolk ist ein Verein für „Lied, Folk und Weltmusik in Deutschland“. Die in der ganzen Welt in verschiedener nationaler Ausprägung lebendige Idee der ursprünglichen Volksmusik wollen die zusammengeschlossen Musiker zur Völkerverständigung und Entwicklung der Natur nutzen. Der Verein gründete sich 1984 in Norddeutschland und breitete sich schnell bundesweit aus. Die textorientierten Liedermacher haben eine eigene Arbeitsgruppe innerhalb des Vereins, die AG Lied. Jährlich wechselnd trifft sich deren Organisationsteam um die eigenen Belange zu regeln und gleichzeitig über Konzerte sich und ihre Musik der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diesmal war die Eckernförder / Habyer Musikgruppe Tosse (www.tosse.de) Gastgeber. Mehr über Profolk e.V. unter www.profolk.de






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