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Sonntag, 28. September 2008

Fröhliches Musikfest für das grüne Haus

Fröhliches Musikfest für das grüne Haus

Das Grüne Haus in Eckernförde ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Jugendliche in Eckernförde. Mit dem Weltladen, in dem fair gehandelte Produkte angeboten werden, der Teestube und dem Internetkaffee und vielen bunten Veranstaltungen und Gruppen ist es einer der wenigen Plätze in der Ostseestadt bei denen Jugendliche willkommen sind und selbstbestimmtes Handeln erproben können. Ein Förderverein, der seinen Mitgliedsbeitrag bei einem Euro pro Monat beginnen lässt, versucht die kirchliche Einrichtung zu unterstützen und finanzielle über dem Wasser zu halten. Eine wichtige Aktion dabei ist das diesmal schon zum vierten Mal stattfindende Solidaritätskonzert in der St.-Nicolai-Kirche. Arne Leuschner, als universeller Ansprechpartner für das Grüne Haus und Markus Petersen, Vorsitzender des Fördervereins konnten durch ein buntes musikalisches Programm führen. Die wohl ältesten Freunde der Jugendeinrichtung dürfte die „Suhrbrook Family“ sein. Die Sänger der Elterngeneration unterstützen die jungen Menschen und ihr Domizil gerne, hatten sie sich in den 70iger Jahren aus ähnlichen Gründen zusammengefunden. Sie singen seither bewegende Folk und religiöse Songs, auch auf afrikanisch. Ernsthafte Konkurrenz bietet aber auch die Jugend und dort sogar eher die jüngste Generation: Die Sunshine Singers hatten sich seit dem letzten Jahr neu zusammen gefunden und zeigten äußerst überzeugend, das Gesang Jungen und Mädchen, aber auch Borby und Eckernförde verbindet. Der quicklebendige Chor gehört zur Borbyer Kirchengemeinde doch Jugend, Spielfreude und Solidarität waren schon immer gute Rezepte um scheinbare Grenzen zusprengen. Es steht zu hoffen, dass die hochmotiverte Gruppe mit ihrem begeisternden musikalischen Leiter Klaus Kaiser bald öfters in allen Stadteilen zu hören ist. Während in der Pause das zahlreiche Publikum (die Kirche fast ganz voll) den Stand des Grünen Hauses mit Weltladenprodukten umlagerte, steuerte der Konzertabend auf einen Höhepunkt zu: Das jugendliche Duo „Caldera“ mit Dominik Kessener und Benjamin Schulte spielte (und sang dazu) eigene Lieder auf zahlreichen Instrumenten. Als „experimentelle Liedermacher“ angekündigt, zeigten sie in ihren aufrechen, quicklebendigen und künstlerisch aufbereiteten Liedern jugendliche Weltsicht. „Wir werden alle in der Hölle stehen“ befürchteten sie anhand der alltäglichen Kalamitäten. Wie wenig Politiker mit ihren rituellen Geschwätz Jugendliche erreichen können, zeigte sich in dem Song „heute wird wieder gewählt“, der eine klare Absage für das Anliegen darstellt, immer jüngere Wähler zum absegnen von politischen Programmen heranzuziehen. Selbst surrealistisch anmutende eigene Werke und musikalisch perfekt aufbereitetes Liedgut gehörten zum Repertoire. Nicht endend wollender Applaus zeigte wie besonders das jüngere Publikum mit ihren Barden einverstanden war. Der Abschluss des gelungenen Abends machten die als „Green House Allstars & die Hökholz Horns“ angekündigte Gruppe, in der Markus Petersen ein fetziges Schlagzeug spielte. Zu den rockigen Klängen wurde von einigen Besuchern getanzt und die lockere Stimmung zeigte, dass allseits der Abend als ein vergnüglicher erlebt wurde. (fst)

Samstag, 22. September 2007

EZ: Trommeln für Afrika

Trommeln für Afrika
Eckernförde 2007-09_22

Das Grüne Haus und der Weltladen beteiligten sich am Wochenende an den „fairen Wochen“. Es sollte auf die Situation in Afrika gemacht werden und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht werden, wie durch fairen Handel den Menschen in den betroffenen Ländern direkt geholfen werden kann. Aber nicht nur ein abstrakter Bezug zu dem Anliegen konnten die Jugendlichen des Grünen Haus vorweisen, sondern unmittelbar Betroffenheit. Kristin Wohlenberg, stellt Bilder von einem Besuch bei den Massai im Norden Tanzanias in der Teestube des Grünen Haus aus. Bei der Hilfe für die Massai geht es um viele soziale Fragen, um Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Frauenprojekte und wie so oft in Afrika auch um den Kampf gegen Aids. Wer wollte, konnte mit Kristin direkt über ihre Erlebnisse sprechen.
Am Sonnabend wurde getrommelt. Christiane Lucas bot einen Trommelworkshop an, deren Einnahmen für die Massai gespendet wurden. Rund ein dutzenden Teilnehmer ließen sich in die Kunst des Trommelns einführen und schon nach kurzer Zeit klangen die Rhythmen durch die Nikoliastrasse. Sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen herrschte einhellig Begeisterung als sich unter der fachkundigen Führen mit den verschiedenen Trommeln aus einander setzten. In den kurzen Pausen sag die fröhliche Gruppe zusammen afrikanische Lieder. Als krönender Abschluss des Workshops zeigte die Gruppe ihr neu erworbenes Können bei einem live Konzert vor dem Grünen Haus den erst verwundert stehen bleibenden Passanten. Bald gab es viele Fragen zu beantworten und einige der Passanten informierten sich im Grünen Haus näher über den Weltladen und das Anliegen der nicht zu überhörenden Aktion. Auf der Straße vor dem Weltladen war auch noch ein besonderer Stand aufgebaut mit afrikanischen Handwerkerwaren. Dies war einen Kooperation mit dem Fairhandel Laden „el mundo“ aus der Kieler Straße Süd. Petra Franke-Weingart präsentierte zusammen mit dem Weltladen einen Teil ihres Sortiments. Beide Läden verstehen sich als Ergänzung zu einander und versuchen den Begriff fairer Handel auch in Eckernförde mit Leben zu erfüllen. Einen Abschluss fand die Aktion für Afrika mit einem Fest im Rahmen der Vollversammlung der Kreisjugendvertretung in den Räumen in der Nicolaistr. (fst)








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Freitag, 7. September 2007

EZ: Im Grünen Haus ist viel Musik

Im Grünen Haus ist viel Musik
Eckernförde 2007-09_07

Solidarität macht Spass. Darin waren sich Publikum und Künstler am Freitag in der St. Nikolaikirche einig. Eingeladen hatte der Freundeskreis Grünes Haus um mit der musikalischen Veranstaltung auf das Anliegen der beliebten Jugendeinrichtung und die für die vielen attraktiven Workshops zu klammen Kasse hinzuweisen. Die älteren Erwachsenen wurden musikalisch durch Rainer Beuthel (Gitarre, Mundharmonika, Gesang) und Kay Kankowski (Gitarre und vielseitiger Gesang) vertreten. Mit Blues und Country Titel die immer beliebt sind sorgten sie für eine aufgeschlossene Stimmung in der sehr gut besetzten Kirche. Die beiden Jugendlichen Benni Schulte und Dominik Kessener spielten als „Calida“ eigene und gecoverte Songs mit aktuellen Zeitbezug. In gekonnter Liedermachertradition (Schere als Rhythmusinstrument!) brachten sie fröhliche Melodien zu Texten, die auch zum Nachdenken anregen konnten. In „jetzt wird wieder mal gewählt“ und in „Streit“ zeigte sich deutlich, dass eine kritische Sicht außerhalb des Mainstreams keine Altersfrage ist.
In der Pause präsentierte sich der Weltladen, der fair gehandelte Produkte aus den ärmeren Gegenden des Globus in Angebot hat und die Jugendlichen aus dem grünen Haus sorgten für Getränke.
Grenzen wurden durch den Auftritt der „Sunshine Singers“ überschritten, die mit ihrem Chorleiter Klaus Kaiser aus Borby dem Grünen Haus zu Hilfe geeilt sind. Der eigene Chor der Jugendeinrichtung, die „Green House Family“ war durch schulische Aktivitäten ihrer Mitglieder arg geschwächt. Zusammen mit den in der Borbyer Kirche angesiedelten „Sunshine Singers“ wurde eine fröhliche Gesamteckernförder Darbietung mit gekonnter Präsentation daraus, die viele der Besucher zum mitsingen animierte. Besonders die afrikanischen Lieder die die Borbyer als Geschenk mitgebracht hatten, vermittelten einen Nachhaltigen Eindruck.
Als Ehemalige Besucher des Grünen Haus lieferten die „Green House all Stars“ zusammen mit den „Höckholz Horns“ ihren Tribut ab. Super Stimmung und heftiges Zucken in den Tanzbeinen verursachten die Ehemaligen, die ihre Probenarbeit erst am Nachmittag aufgenommen hatten. Deshalb führte Jugendwart Albert Leuschner auch alleine durch das Programm, denn der Vorsitzende des Fördervereins Marcus Petersen bereitete sich noch auf seinen Auftritt als rasender Schlagzeuger der Allstars vor. Ob er und seine Mitstreiter gut für das Grüne Haus getrommelt haben, wird ein späterer Kassensturz zeigen. Denn nicht nur der guten Laune und aus Spielvergnügen war das Solidaritätskonzert für das Grüne Haus organisiert worden, sondern auch, um Spenden für die vielen Jugendprojekte zu sammeln. Wer seinen Beitrag nicht live in der Kirche abgeben konnte, darf sich auch des Kontos des Fördervereins bedienen (Fördesparkasse (BLZ 210 501 70) Konto 20 60 200.), der einiges für eine bedarfsorientierte Jugendarbeit in Eckernförde bewegt. Oder wie der Vorsitzende Marcus Petersen es ausdrückt: „Wir können auch durchaus noch Mitglieder brauchen um in Eckernförde effektiv weiter zu arbeiten. Gerne nehme ich Anfragen unter meiner Telefonnummer 04356-995853 selbst entgegen.“ (fst)

Kasten: Grüne Haus

Grüne Haus ev. Jugend St.Nicolai
Nicolai Str. 21
Ansprechpartner: Albert Leuschner, Kreisjugendwart.
Tel: 04351 – 712388
email: grunenshaus@gmx.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 15.30-17.30 Uhr
Träger: St.-Nicolaikirche
Vörderverein und Freundeskreis Grünes Haus e.V.
Vorsitzender Marcus Petersen (04356-995853)Fördesparkasse (BLZ 210 501 70) Konto 20 60 200
Aktivitäten des Grünen Haus:
offene Jugendarbeit
Weltladen
Teestube
Internet
Dart-Gruppe
Internet PC Gruppe
Renovierungsgruppe
Hausgruppe
Projekte wie Jugendleitercard, Kanufreizeit, Trommelworkshop etc.





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Freitag, 31. August 2007

EZ: Musikalische Solidarität mit dem Grünen Haus

Musikalische Solidarität mit dem Grünen Haus
Eckernförde 31.0807

Das Grüne Haus in der Nicolaistr. ist eine beliebte Anlaufstelle für Jugendliche. Vielfältige Aktivitäten wie der Weltladen, die Teestube, offene Jugendarbeit und etliche Workshops und Freizeiten finden reges Interesse. Aber die 26 Jahre alte Einrichtung hat auch Probleme. Ein Verein versucht Gelder für die Aktivitäten aufzutreiben. Eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Jugendleiter ist z.B. wichtig, aber die Kosten müssen aufgebracht werden. Eine der besonders beliebten Möglichkeiten Solidarität mit der wichtigen Jugendeinrichtung zu zeigen ist das Benefizkonzert, das auch dieses Jahr wieder mit einem bunten Programm in die Nicolaikirche lockt. Am Freitag den 7. September um 19 Uhr treffen sich jung und älter für ein vielseitiges und abwechselungsreiches Konzert zu Gunsten der offen Jugendarbeit des Grünen Hauses. Kay Kankowsky und Rainer Beuthel werden als Vertreter der älteren Generation ihren musikalischen Beitrag abgegeben. Ganz jung und immer beliebter sind Beni Schulte und Dominik Kessener die als „Calida“ weitgehend eigene Songs in eigenwilliger Instrumentalisierung präsentieren. Die sehr lebendig vorgetragenen Stücke laden durchaus zum Nachdenken ein, wenn sie auch mit viel Humor gewürzt sind. Mit dabei, wie bereits letztes Jahr ist die „Green House Family“ die diesmal mit den solidarischen „Sun Shine Singers“ unter der Leitung von Klaus Kaiser aus Borby unterstützt werden. Marcus Petersen, Vorsitzender des Fördervereins, wird nicht nur durch das Programm führen, sondern auch selbst am Schlagzeug der „Green House all Stars“ und „Höckholz Horns“ für das Grüne Haus trommeln. Mit dabei sind dann Wulf Schnaase am Kontrabass, Martin v. Mutius und Markus Greve als Bläser. Spenden sind bei dem Konzert natürlich erwünscht, wer verhindert ist darf den Förderverein auch per Überweisung helfen: Fördesparkasse (BLZ 210 501 70) Konto 20 60 200. Oder einfach Marcus Petersen anrufen (04356-995853) und dem Verein beitreten.
Es besteht während des Konzerts am 7. September in der Nicolaikirche auch die Möglichkeit Produkte des Weltladens zu erwerben und sich mit Getränken zu erfrischen. (fst)

Kasten: Grüne Haus

Grüne Haus ev. Jugend St.Nicolai
Nicolai Str. 21
Ansprechpartner: Albert Leuschner, Kreisjugendwart.
Tel: 04351 – 712388
email: grunenshaus@gmx.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 15.30-17.30 Uhr
Träger: St.-Nicolaikirche
Vörderverein und Freundeskreis Grünes Haus e.V.
Vorsitzender Marcus Petersen (04356-995853)Fördesparkasse (BLZ 210 501 70) Konto 20 60 200
Aktivitäten des Grünen Haus:
offene Jugendarbeit
Weltladen
Teestube
Internet
Dart-Gruppe
Internet PC Gruppe
Renovierungsgruppe
Hausgruppe
Projekte wie Jugendleitercard, Kanufreizeit, Trommelworkshop etc.

BU: ez_008726_2007-08_30_fognin_gh.jpg

Freuen sich auf viel Publikum für das Benefizkonzert am 7.9 um 19 Uhr in der Nicolaikirche: Marcus Petersen (3.v.l.), Albert Leuchner (2.v.r.) und Musiker Rainer Beuthel (r)

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Marcus Petersen (l.), Musiker Rainer Beuthel (2.v.l.), Jugendwart Albert Leuschner (3.v.l. hinten) und viele Jugendliche

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dito



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Montag, 5. Juni 2006

Grünes Haus hat Grund zum feiern

Fünfundzwanzig Jahre ist immer ein stolzes Jubiläum. Ein viertel Jahrhundert für eine kirchliche soziale Einrichtung ist ein Grund zurückzublicken. Am Wochenende feierte das Eckernförder „Grüne Haus“ in der St. Nicolai Strasse dieses besondere Fest und lud die alten wie die neuen Freunde zu Kaffe und Kuchen und einem Konzert in der Nicolaikirche. Jürgen Andres und Albert Leuschner waren als treibenden Kräfte schon seit der Gründung der Einrichtung, die vom Kreisjugendverband der ev. Jugend getragen wurde, dabei. Albert Leuschner, von jung und alt nur bei seinem Vornamen genannt ist noch heute als pädagogischer Leiter aktiv. Ursprünglich war die Einrichtung zur Ausbildung ehrenamtlichen Jugendbetreuer gedacht, später als „zweite Heimat“ für junge Menschen aus einfachen Verhältnissen, die nicht unbedingt in der kirchlichen Jugendarbeit  aktiv  waren, gedacht. Das Konzept der pädagogischen Arbeit änderte sich im Laufe der vielen Jahre immer entsprecht dem, was die Besucher als ihre Interessen mit einbrachten. Selbstbestimmung wurde gross geschrieben, zeitweilig ging vom Grünen Haus auch eine umfangreiche Mitarbeit in den kirchlichen Gremien aus. „In den Achtzigern gab es eine starke Jugendbewegung“ erinnert sich Albert Leuschner. Später sah es oft sehr bunt in den Räumen aus, viele Punker trafen sich hier. Mit den unterschiedlichen Besuchern erlebte das Haus auch sehr unterschiedliche Ausbaustufen. „Hier sind und waren oft Menschen, die etwas bewegen wollten“ so Leuschner, auch wenn in der schnelllebigeren heutigen Zeit sich viele Bedürfnisse geändert haben. So sind die ehemals typischen Wochenendseminare heute nicht mehr zeitgemäß. Aber vor kurzem erst haben sich die Nutzer des Grünen Hauses mit sehr viel Elan und Tatkraft für den Erhalt ihrer Einrichtung eingesetzt und so das durch Geldmangel von der Schließung bedrohte Haus für sich gerettet. Der von ihnen gegründete Verein „Förderverein und Freundeskreis Grünes Haus“ hat inzwischen fast 50 Mitglieder in allen Altersgruppen. Und es wurde und wird noch weiter am Ausbau der Räume gearbeitet. So wurde erst vor kurzem der Innenhof mit einer gemütlichen Terrasse versehen.
Inzwischen ist die Kirchengemeinde St. Nicolai Träger der Einrichtung für offene Jugendarbeit. Unterstützung gibt es auch durch die Stadt Eckernförde, die sich finanziell an der Jugendarbeit beteiligt. 


Für den weiteren Erhalt des beliebten Jugendtreffs bedarf es natürlich weiter breiter Unterstützung, wie Markus Petersen, der Vorsitzende des Fördervereins betont. Ausser kulturellen Aktivitäten, wie Konzerte in der Nicolaikirche, hofft er sehr auf die Solidarität ehemaliger Besucher des Hauses und auch auf Spenden von Eckernförder Bürgern, die eine der wenigen Anlaufstellen für junge Menschen unterstützen wollen. Das geht auch bequem per Überweisung: Förderverein Grünes Haus Sparkasse Eckernförde, (BLZ 210 520 90) Konto 20 60 200.


Anlässlich des 25 Geburtstages des Grünes Haus in der Eckernförder Nicolaistrasse sprach die EZ mit drei Jugendlichen die öfters die Einrichtung besuchen.
 
Warum besuchst ihr das Grüne Haus?
 

Jelle (14 Jahre) also ich gehe ins Grüne Haus weil die Leute dort sehr nett sind und man dort viel Spaß haben kann, wen man will kann man dort immer was machen aber man kann prima entspannen. Immer montags arbeite ich im Weltladen.
Nils (20 Jahre): Ich nutze die Teestube, unterhalte mich mit Freunden, lese dort gerne Bücher und mach mit beim Weltladen. Manchmal spiele ich Schach und diskutiere mit Albert.
Torsten (25 Jahre): Für mich ist es der ideale Platz um Freunde zu treffen und mich zu unterhalten.
 
 
Wie lange besucht ihr schon das Grüne Haus?
Nils: Ich glaube schon sechs Jahre
Jelle: Ich kenne das Grüne Haus seit drei Jahren durch meine Schwester. So richtig oft und regelmäßig  gehe ich erst sein anderthalb Jahren ins Grüne Haus!
Torsten: Das sind sicher schon vier bis fünf Jahre.
 
Wie habt ihr das Grüne Haus kennen gelernt ?
Torsten: Durch Freunde.
Jelle: Ich habe oft und viel von meiner Schwester über diese Einrichtung erzählt bekommen und irgendwann bin ich einfach mal mit ihr gegangen! Dann hat mich ein Freund gefragt ob ich mit ihm im Weltladen arbeiten möchte, da habe ich gerne ja gesagt! So habe ich die Leute auch noch besser kennen gelernt!
 
Macht ihr im Weltladen mit, mach die Arbeit dort Spass? Was für Leute kaufen da ein?
Jelle: Die Arbeit mach sehr viel Spaß! Besonders seit wir das neue Kassensystem haben! Mein Eindruck ist, dass dort nicht wirklich spießige Leute einkaufen.
Aber auch die Bürgermeisterin kauf dort manchmal ein.
Niels: Ich arbeite eher unregelmäßig im Weltladen mit, . kaufe bei Cafe Libertad für den Weltladen ein. Ich betreu außerdem die Bücherkiste. .Ich denk nicht das „fairtrade“ eine wirkliche Lösung für die globalen Probleme ist, allerdings sind diese Sachen einfach gut, es geht dabei um direkte Solidarität (und nicht um Almosen!!)
 
Nutzt ihr auch noch andere Angebote vom Grüne Haus, wenn ja welche?
Torsten: Ich bin immer am liebsten in der Teestube.
Jelle: Nein ich nutze keine weiteren Angebote, aber mein Bruder hat mal eine Kanutour mit gemacht!
 
Sind eure Freunde auch hier aktiv, oder wo geht ihr sonst noch hin?
Jelle: Die Freunde aus meiner Klasse und der Schule sind eher nicht im Grünen Haus, vielleicht ändert sich das noch. Sonst bin ich eher Zuhause oder bei Freunden. Z.B. ins Haus der Jugend würde ich nicht unbedingt gehen da gefallen mir die Leute überhaupt nicht!
Torsten: Manchmal gehe ich mit meinen Freunden in „das Haus“, oder zu Strandpartys oder so. Ins K7 gehe ich nicht.
Nils: Die sind mehr oder weniger aktiv. Treffen kann man allerdings die meisten da. Ich gehe selten ins „Haus“. Ansonsten ist in Eckernförde für Jugendlich nichts los.
 
Ist das Grüne Haus für dich wichtig? Warum?
Nils: Wichtig als offener Treffpunkt, als Anlaufstelle für vielerlei, auch als Möglichkeit Kreativität auszuleben  - schon deshalb weil es hier keine Alternativen gibt.
 
Eckernförder Zeitung: Vielen Dank für dieses Interview!
 
 
BU:  Von links nach rechts: Anna, Pastor Kord Schoeler, Mitbegründer Jürgen Andres, Benjamin, Albert Leuschner pädagogischer Leiter des Grünen Hauses, Oliver, Sophie, Eike, Jelle, Torsten (hinten), Kira (vorne)Pablo, Torsten
vordere Reihe: Hannes, Andrea, Elisa

 
Blick auf die Kaffeefeier zum 25. Geburtstag im Hof des grünen Hauses
 

Sonntag, 12. Juni 2005

Solidarität mit dem grünen Haus


Drei lebendige Musikgruppen unterstützten das Grüne Haus mit einem Benefizkonzert in der Nicolai – Kirche
„Das grüne Haus braucht Unterstützung“ darin waren sich alle Beteiligten am Sonnabend in der Nicolai – Kirche einig. Eingeladen hatte der Freundeskreis Grünes Haus und gleich drei musikalische Formationen stellten ihr Solidarität mit der beliebten Jugendeinrichtung unter Beweis. „Die Jugendlichen haben für das grüne Haus gekämpft, aber wir brauchen auch noch etwas Geld für die Jugendarbeit“ Markus Petersen, Vorsitzender des Fördervereins und Albert Leuschner, Betreuer der Einrichtung begrüßten das Publikum zum Benefizkonzert. Drei Bands, allesamt in der Altergruppe der Eltern der Besucher des Jugendtreffs, unterhielten das Publikum gekonnt an diesem Abend. Die Jugendlichen selber hatten einen Stand mit Infomaterial und Waren aus dem Weltladen aufgebaut. Auch für die Versorgung mit Getränken in den Spielpausen sorgten sie. 

Den Auftakt machte die in Eckernförde bestens eingeführte Suhrbrook Family. Die Sänger und Instrumentalisten hatten sich in den 70er Jahren aus ähnlichen Motiven gegründet. Sie wollten erreichen, dass ein Haus als Treff und Versammlungsort für die damalige Jugend ermöglicht wird. Seitdem musizieren sie mit ungebremster Spielfreude. Mit Folksongs, mitreißenden Gospels und Rock- und Swingtiteln wärmten sie das Publikum gehörig auf und bewiesen, das Solidarität mit dem Anliegen der heutigen Jugend mit viel innerer Wärme rüberkommen kann.
Die Gutmenschen, so der Titel, den Roland Tank und Kay Kankowski ihrem Duo gegeben haben, brachten politische Töne in die Kirche. Zwischen traditionellen aus dem Volk entstandenen Liedern, die von Ohnmacht in Kriegszeiten und Aufmüpfigkeit erzählten und sehr aktuell anmutenden politischen Balladen bewegte sich das gepfefferte Programm. Zwischen den Titeln gab es als Anmoderation noch Klassisches Kabarett. Selbst die ältesten Lieder bekamen einen aktuellen Bezug und historische Despoten wurden in den feinen Zwirn heutiger Politiker gekleidet. Aber selbst die schärfste Kritik verpackten die beiden Barden in mitreißende Musik und zweigten auf, welche musikalischen Möglichkeiten in Mandoline (Tank) und Gitarre stecken. Ihre Sticheleien verteilten sie gleichmäßig nach allen Seiten. In „Brüder zur Sonne, zur Freiheit“ zeigten sie einen dermaßen kritischen und auch liebevollen Umgang mit dem alten Sozialklassiker, dass den zahlreichen anwesenden Kennern des Liedes, ein ganz neuer „Hit“ präsentiert wurde.
Den Abend beschloss die Formation „Friday Night“ aus Haby. Die Musiker haben teilweise durch ihre Kinder einen klaren Bezug zum grünen Haus. Eine gefällige Mischung aus Pop, Rock, Jazz und Blues gaben so dem angenehmen Abend ein gelungenes Ende. Wer verhindert war seine Spende live abzugeben, kann seine Spende auch an den Förderverein Grünes Haus überweisen: Sparkasse Eckernförde, (BLZ 210 520 90) Konto 20 60 200. 

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